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Zur Musealen Anlage
im Spreeauenpark mit Tertiärwald, Mammutbaumstubben, Kohlemoor
und Findlingsallee
Grabung in Klinge
Bei Klinge, 12 km östlich von Cottbus, führt
das Museum der Natur und Umwelt Cottbus seit 1985 eine geologisch-paläontologische
Ausgrabung in eem-warmzeitlichen Seeablagerungen des Pleistozäns
durch.
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Fachbereich Geologie
Der Fachbereich Geologie beschäftigt sich vor
allem mit der Erdgeschichte und der landschaftlichen Entwicklung
der Niederlausitz vom Präkambrium bis zum Quartär. Tiefe
Einblicke in die Erdgeschichte gestatten uns die zahlreichen in
der Niederlausitz abgeteuften Bohrungen zur Erdöl-, Kupferschiefer-
und Braunkohleerkundung, vor allem aber die riesigen Braunkohletagebaue
mit ihren kilometerlangen Schichtanschnitten. Eine wichtige Aufgabe
ist es, hier erdgeschichtliche Zeugnisse in Form von Gesteinen,
Mineralen und Fossilien zu bergen, deren Fundumstände zu dokumentieren
und all diese Funde und Befunde für die Öffentlichkeit
und die wissenschaftliche Forschung zu bewahren. Schwerpunkt sind
dabei die Pflanzengesellschaften des Tertiärs (Braunkohlenzeit),
die Vegetationsentwicklung während des Quartär im Wechsel
von Eiszeiten und Warmzeiten sowie die Tierwelt des Quartärs.

Fossile Schleie
aus der Eem-Warmzeit
von Klein Lieskow bei Cottbus
Tertiärwald, Mammutbaumstubben und Findlingsallee
Außenanlage des Museums der Natur und Umwelt im Spreeauenpark
- Der Tertiärwald ist die Nachgestaltung
der Flußlandschaft der Ur-Elbe mit heute wachsenden Pflanzen,
wie sie vor etwa 10-12 Millionen Jahren in der Niederlausitz anzutreffen
war.
- Der Stubben eines fossilen Mammutbaumes ist mit
5 Metern Durchmesser das größte Exponat der paläobotanischen
Sammlung des Museums. Er wurde 1982 aus dem Tagebau Klettwitz
geborgen.
- Die Findlingsallee ist eine Kollektion von ausgewählten
skandinavischen Leitgeschieben aus Niederlausitzer Tagebauen.
Mehr Informationen über den Tertiärwald gibt es hier.

Fossiler Mammutbaumstubben

Kohlemoor
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